Thursday, May 12, 2011

Weihnachtsgedanken

Wenn ich durch die Strassen spazieren gehe,
und die vielen Lichter sehe.
Dann ist mir eines klar,
Weihnachten ist wie jedes Jahr.

Für Nachdenklichkeit, Stille und Besonnenheit,
hat man heut zu Tage keine Zeit.
Man hastet und läuft hier das ganze Jahr,
zum Zuhören ist die Zeit überhaupt rar.

Erkennt man nicht den wahren Wert
der inneren Frieden uns beschert
nur Weihnachten ist alles anders?
man sieht plötzlich den Nachbarn und hört ihm zu
man ist ihm behilflich – sagt ist das Du?
Warum nur zu Weihnachten möchte’ man den anderen fragen?
kann jemand mir eine Antwort sagen?

Die Nachbarn, die Freunde und die Kranken hier
sie machen sich jeden Tag Gedanken.
sie sind es, die warten das ganze Jahr
auf freundliche Worte von hier und da.

Denk nach und schenk ein bisschen Zeit,
Auch wenn es gibt, keine Weihnachtszeit.
Glaub mir, das hat noch keiner bereut.
übermittelst du nämlich ein bisschen Glück,
erhältst du sehr viel mehr wiederum zurück.

Sunday, December 12, 2010

Weihnachtsmarkt

Herrliche Zeit ist gekommen, schöne Lieder zu singen,
im Weihnachtsmarkt gibt es viele Süßigkeiten.
an einem Stand gibt es Creps,
an andrem Weihnachtsgebäck.
Rik isst heute Bratwurst,
Chris kostet Currywurst.
Thomas probiert Lebkuchen,
Matthes aber Pfannkuchen.
Mit Poferties, Pommes und Christstollen
voll ist der Weihnachtsmarkt,
Mit Mandeln Maronen und Glühwein
duftet der ganze Glühmarkt.
Drehorgel macht festliche Musik an einem Stand,
Weihnachtsstimmung liegt natürlich über dem Land.
Kinder um Karusell winken frohlich in der Luft,
Weihnachtslichter blinken in der Plätzchenduft.
Was man mag- alles man hier findet
Es ist der Weihnachtsmarkt, der sich ans Herz bindet.

Thursday, December 3, 2009

Das leben ist unsicher

Das Leben ist unsicher- Mir fiel nur das ein, als ich die Nachricht erhielt,- Meenakshi Mukherjee war gestern ohnmächtig und ist gestorben"- konnte ich mir nicht glauben.

Mein Vater teilte mir diese Nachricht mit, als ich mit ihm heute telefonierte. Er las mir die folgende Nachricht vor:

Meenakshi Mukkherjee wurde gestern am Flughafen in Hyderabad ohnmächtig und ist vor Ort gestorben. Sie wollte gestern nach Delhi fliegen, um heute ihr neues Buch "An Indian for all seasons"- a biography of historian R.C. Dutt" (Penguin Verkag) zu veröffentlichen. Ihr wurde den Sahitya Akademi Award für ein ihrer Bücher- The Perishable Empire- verliehen. Sie war 72 Jahre alt und hat zwei Töchter. Sie ist die Frau von der berühmten indischen Wissenschaftler, Sujeet Mukherjee.


Ich arbeite zur Zeit an meiner Dissertation und in dem Zusammenhang versuchte ich vor kurzem, Frau Mukherjee per Email zu kontaktieren. Diese Email kam leider zu mir zurück. Mein Vater wusste den Inhalt diese Email, da ich diese Email ihm vorlas, bevor ich sie an MM schickte.

Als er heute die Nachricht über MM in einer englischen Zeitung las, erkannt er sie sofort.

Das Leben ist unsicher!

Tuesday, November 3, 2009

Indische Hennabemalung- ein traditionelles Zeichen für Schönheit!

Henna ist ein wichtiger Bestandteil vieler indischer Feierlichkeiten und vor allem jeder Hochzeit. Mehendi, das in Indien verbreitete Wort für Heena, trifft sich traditionell die Braut vor der Hochzeit mit ihren Freundinnen und lässt sich in einer stundenlangen Prozedur kunstvoll ihre Hände, Arme und Beine bemalen. Mehendi ist eine Schönheit für die indische Frau. Jede Linie, jeder Punkt, jedes Symbol, jede Blume besitzt eine ganz bestimmte Bedeutung. Mehendi wirkt wie tätowiert. Sie ist aber keine lebenslänglichen Tatoo’s sondern die schmerzfreie, zeitlich begrenzte Alternative. Lernen Sie selbst die schönen und einfachen Motive mit Henna, ein reines Naturprodukt, selbst zu bemalen. Herzlich Willkommen in dem Kurs „Indische Hennabemalung- ein traditionelles Zeichen für Schönheit“!

Tuesday, August 4, 2009

“Kein Geburtstag, keine Integration”- Sinasi Dikmen

Sinasi Dikmen, der in dem kleinen Dorf Ladik/ Samsun in der Türkei geboren ist, kam als junger Mensch nach Deutschland und lernte die deutsche Sprache während seiner Ausbildung. Da er sich in seine deutsche Lehrerin verliebt hatte, wurde er zur deutschen Sprache bekehrt. Sie hat ihm die Sprache liebend beigebracht.
Sein satirisches Talent führte schliesslich zu einer neuen künstlerischen Tätigkeit: Er gründete das”Knobi-Bonbon Kabarett”und arbeitet jetzt als Kabarettist und Schriftsteller.Er ist ein wichtiger Vertreter der deutsch-türkischen Literatur.

In seiner Kurzgeschichte”Kein Geburtstag, keine Integration” versucht Sinasi Dikmen nicht nur die türkische Minoritätsidentität und die Komplexität von Identität, Zugehörigkeit, sondern gleichzeitig die türkische Kultur, das Alltagsleben und die funktionierende Autorität der Männer in der türkischen Familie darzustellen.
In dieser Geschichte geht es um den Erzähler, den Autor selbst, der aus der Türkei kommt, aber in Deutschland (Alemanien) arbeitet. Er nimmt die Geburtstagseinladungen seiner deutschen Freunde überhaupt nicht mehr an, weil diese ihn ständig mit ihren Fragen nach seinem Geburtstagsdatum nerven.
“Warum feierst du denn deinen Geburtstag nicht”?.Wird in der Türkei kein Geburtstag gefeiert”?, “Warum nicht”?. Darauf antwortet er jedesmal ganz anders. Seine deutschen Bekannten wollen ihn in ihre Gesellschaft voll integriert sehen. Solange er aber keinen Geburtstag feiert, scheitert dieser Integrationsversuch. Aber er weiß seinen Geburtstag wirklich nicht. Und diese Wahrheit kann er ihnen nicht sagen, weil sie nur Bekante sind und keine wirklichen Freunde. Um seinen exakten Geburtstag herauszufinden fährt er in die Türkei und fragt zunächst seine Mutter, seine Schwester, ihren Ehemann, seinen Onkel, seine Tante und dann den Dorfältesten nach dem Datum. Alle erzählen ihm eine eigene Geschichte über das Datum, aber nicht seinen genauen Geburtstag. Trotz all seiner Bemühungen ist es ihm nicht gelungen herauszubekommen, wann er geboren ist.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Beschaffenheit der türkischen Gesellschaft, in der die Frauen unterdrückt sind und die Männer immer die erste Geige spielen, nicht nur im Familieleben, sondern auch in der Gesellschaft. Das wird hier aufgezeigt. Anhand dieser Geschichte zeigt Sinasi, dass die Frau die schlechteste Position in der türkischen bäuerlichen Familie hat. Sie ist wie ein Arbeitstier, eine Dienerin und eine Gebärmaschine. Sie ist total den Männern unterworfen.
Dikmen übt gleichzeitig Kritik an den Deutschen.

Außerdem vermittelt der Autor detaillierte Informationen über historische Fakten, die er aus einer kritischen Perspektive wiedergibt.
Einerseits denken die Deutsche, dass er nach wie vor türkisch ist, und andererseits denken die einheimischen Türken, dass er zum Deutschen geworden ist.

Dikmen spricht hier über die Probleme der Integration und Identität. Er hat seine Herkunft als einen Makel empfunden. Er stellt ein Frage über seine Identität, die er irgendwo verloren hat. Er fühlt sich nicht integriert, weder in der Türkei noch in Deutschland.

Die Erzählhaltung, die teils ironisch, teils übertrieben komisch zu sein scheint, ist im Grunde wahrheitsgetreu und soll helfen, dem Leser Zugang zu der fremden Lebenswirklichkeit Dikmens zu verschaffen.

Thursday, March 12, 2009

Kultur und Fremdes

„Ich möchte eine neue fremde Kultur kennenlernen“- so wird heutzutage sehr häufig und überall gesagt. Aber kann man wirklich eine fremde Kultur kennenlernen? „All men are crea-ted equal“ wissen wir alle. Aber sind wir wirklich alle gleich? Schnell aber wird man feststel-len, dass zwar alle Menschen gleich sind, aber nicht gleich denken und handeln. Eigentlich neuer Versuch unternehmen lehrt kulturellem Hintergrund: So bringt man Kultur-kennen-lernen-Vorhaben auf die Straße zu den Menschen.
Aber wer hat gesagt, dass kennen lernen verstehen bedeutet? Oder baut Freundschaft nicht doch genau auf Verstehen auf? Auf Respekt, Toleranz, gegenseitiges Interesse? Um das Fremde zu verstehen muss man in die fremde Kultur abtauchen. Für das Verstehen einer fremden Kultur ist der Ausbau der Kommunikativen, interkulturellen Kompetenz unentbehr-lich.

Missverständnisse passieren auch in der eigenen Kultur. Dann weiß man aber schnell, was schief gelaufen ist und warum. In der fremden Kultur merkt man, wenn man Glück hat, dass etwas schief gegangen ist, man hat aber keine Ahnung was und warum? Dafür braucht man nur Toleranz, Bereitschaft das Andere sehen zu lernen! Manchmal versteht man die Missver-ständnisse, aber es ist dann zu spät.

Eine lebendige Kultur lebt von ihrer Vielfalt und ihrem ständigen Wandel, nur so stiftet sie Identität und bereichert den Alltag. Damit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zusammen leben können, müssen sie Interesse aneinander, aber auch Respekt gegenüber dem jeweils Anderen aufbringen.

Was und wer ich bin, halte ich mir ständig vor Augen und ich erkenne, dass Vieles gewonnen ist, wenn man sich selber mag und sich nicht aufgibt. Dann ist es möglich, anderen gegenüber zu treten, sei es einem Menschen oder einer Kultur, mit dem der man Freund werden möchte.